Hope Cove

Hope Cove (auf manchen Landkarten auch als Inner Hope und Outer Hope verzeichnet) ist ein idyllisches kleines Dorf an der Südspitze Devons zwischen Exeter und Plymouth gelegen. Berühmt wurde es für seinen Langustenfang, Anfang des 20. Jh. wurde es als Sommerfrische entdeckt.

Sein Name könnte den Ort nicht besser beschreiben: das alt-englische Wort ‚Hope’ bedeutet ‚kleines, enges Tal’, ‚Cove’ ‚geschützte Bucht’. Die ältesten Häuser Hope Coves sind auch dort gebaut worden, wo ein enges Talende auf eine vom Shippen Rock geschützte Bucht stößt.

Mit seiner malerischen Umgebung, den hübschen, teilweise noch mit Stroh gedeckten Häusern, seinen windgeschützten Sandstränden und einer spektakulären, unter strengem Naturschutz stehende Steilküste ist Hope Cove der ideale Urlaubsort für Individualisten und stille Genießer. Es ist auch der perfekte Ort für alle, die das Meer lieben, ob es Spaziergänge am Strand oder hoch über den Klippen sind. Es ist aber auch ein Traum für jene Wasserratten, die in und um Hope Cove segeln, surfen, fischen oder nach versunkenen Schätzen der Spanischen Armada tauchen wollen. Die schönsten Wanderwege Englands und eine Fülle von Ausflugszielen in der Umgebung lassen einen Urlaub in Hope Cove wie im Flug vergehen.

Die Geschichte des kleinen Ortes lässt sich in frühgeschichtliche Zeit verfolgen – Reste einer bronzezeitlichen Wehranlage auf Bolt Tail legen Zeugnis davon ab. Irgendwann hat sich dann dank seiner geschützten Lage eine kleine Fischergemeinde niedergelassen.

Weltgeschichte schrieb der Ort im Jahr 1558, als ein Versorgungsschiff der bereits sehr angeschlagenen Spanischen Armada vor Hope Cove Schiffbruch erlitt. Schaut man den Einwohnern  in die Augen,  kann man noch so manch spanischen Einfluss erkennen - so erzählt man sich zumindest! Das Wrack wartet übrigens noch auf seinen glücklichen Finder! Während des 2. Weltkriegs waren in Hope Cove nicht nur Fliegerabwehreinheiten stationiert, kurze Zeit diente es auch dem äthiopischen Kaiser Haile Selassie als Exil.